Gegen Räumung sichern

    • Haus & Hof
    • 666 :

      Viele Häuser im Osten ... werden für ...Umme... versteigert, weil die sonst niemand nimmt.
      Wir haben eins ergattert. :) Problemstellung: arrangiere dich mit ca. 40% Honkwählenden in der Region. Das ist für "Wessis" wohl unvorstellbar. :evil:
    • Egon Olsen :

      Und wenn ich nun selbst Bautechniker bin, ist es dann ohne Begleitung möglich?
      es geht nicht zwingend darum, dass du bezahlst...
      sondern um fachliche Kompetenz desjenigen, der sich mit dem Amt beschaeftigt und auch in der Ausfuehrung...

      Beispiele:
      Bei meim Hof hiess es erst, das ne Pflanzenklaeranlage generell nicht moeglich waere und dass der zugeschuettete Dorftuempel vorm Grundstueck nicht wiederbelebbar ist...
      Fuern Kumpel (Wasserbau-Ing) war hingegen mit ein paar Telefonaten/mails beides machbar, wenn mans selbst bezahlt(Tuempel).
      Die Scheunen waeren nicht bewohnbar machbar (mit nem master of architektur "kein Problem...").
      Abriss haben wir auch selbst gemacht...wie @666 sagt: "fachgerecht" ;) da kam auch mal ein Aussendienstbauamtler vorbei und guckte... :whistling:

      Also kann man da alleine, ohne Begleitung quasi nix reißen?
      alleine reisst du, glaube ich, nicht viel... aber als Bautechniker hast du doch schon mal viele Moeglichkeiten ;)


      PS: im Aussenbereich erreichst du sicher schneller die Grenze des Moeglichen, besonders wenns inzwischen LSG/NSG oder so ist.
      alles nur meine Erfahrungen - keine rechtsverbindliche Auskunft!
    • Mit der Preisfindung habe ich mich auch schwer getan. Ich hab ja schon im Vorab herausgefunden, dass das Grundstück nicht mehr bebaut werden darf und dass das Haus wg. endgültiger Nutzungsaufgabe auch nicht mehr hergerichtet werden darf. Dementsprechend habe ich das wertmäßig mal als Grünland mit Altlasten eingestuft.

      Ein Teil ist bebaut, bebaumt, ein leerer Teich, etc pp. Die habe ich als Geringstland zu 30 cent/m² angesetzt. Der Rest ist eine große Weide, die Bodenrichtwerte liegen da bei ca. 1,50 €/m². So komme ich auf einen reinen Grundstückswert von 20.000 €.

      Ich habe 9.000 € geboten.

      Das war dem Eigentümer wohl zu wenig. Der Makler lässt fragen, ob das mein letztes Angebot ist. :rolleyes: Ich habe gesagt, dass ich ihm gerne noch zwei - drei Wochen Bedenkzeit einräume, um den Markt zu sondieren. Aber dass ich denke, dass er froh sein kann, wenn das überhaupt irgendwer haben will. Alternativ soll der Eigentümer die Kosten für die Entsorgung übernehmen, dann wäre da auch noch Spielraum im Kaufpreis.

      Ich denke, dass es nur für einen Landwirt interessant wäre, der nebenan eh Flächen hat. Denn wg. 2 ha fährt man da ja nicht extra mit dem Trecker rum.

      Eine Alternative wäre für mich noch, wenn wir das Grundstück teilen, die 1.500 qm bebaute Fläche abtrennen. Die Kosten dafür würden wir teilen, das Grundstück inkl. Altlasten nehme ich geschenkt. Dann kann er die Weide verpachten / verkaufen.

      Ich hoffe, dass sich kein Bauer mit einem Abrisshaus rumärgern will für die 2 ha.

      Danke für eure Tipps, Grüße
    • Schleifstein :

      Mit der Preisfindung habe ich mich auch schwer getan. Ich hab ja schon im Vorab herausgefunden, dass das Grundstück nicht mehr bebaut werden darf und dass das Haus wg. endgültiger Nutzungsaufgabe auch nicht mehr hergerichtet werden darf. Dementsprechend habe ich das wertmäßig mal als Grünland mit Altlasten eingestuft.

      Ein Teil ist bebaut, bebaumt, ein leerer Teich, etc pp. Die habe ich als Geringstland zu 30 cent/m² angesetzt. Der Rest ist eine große Weide, die Bodenrichtwerte liegen da bei ca. 1,50 €/m². So komme ich auf einen reinen Grundstückswert von 20.000 €.

      Ich habe 9.000 € geboten.

      Das war dem Eigentümer wohl zu wenig. Der Makler lässt fragen, ob das mein letztes Angebot ist. :rolleyes: Ich habe gesagt, dass ich ihm gerne noch zwei - drei Wochen Bedenkzeit einräume, um den Markt zu sondieren. Aber dass ich denke, dass er froh sein kann, wenn das überhaupt irgendwer haben will. Alternativ soll der Eigentümer die Kosten für die Entsorgung übernehmen, dann wäre da auch noch Spielraum im Kaufpreis.

      Ich denke, dass es nur für einen Landwirt interessant wäre, der nebenan eh Flächen hat. Denn wg. 2 ha fährt man da ja nicht extra mit dem Trecker rum.

      Eine Alternative wäre für mich noch, wenn wir das Grundstück teilen, die 1.500 qm bebaute Fläche abtrennen. Die Kosten dafür würden wir teilen, das Grundstück inkl. Altlasten nehme ich geschenkt. Dann kann er die Weide verpachten / verkaufen.

      Ich hoffe, dass sich kein Bauer mit einem Abrisshaus rumärgern will für die 2 ha.

      Danke für eure Tipps, Grüße
      Aber das ist doch schade, weil wie ich verstanden hab würdest du auch gerne das Gebäude noch nutzen? Also wenn ich mir jetzt aus allem hier ein Fazit bilden würde, dann wäre die Besetzung eines "Abrisshauses" ( per deutscher Definition ) das einzig wahre. Gibts mal Probleme, einfach ins nächste ziehen. Denn als Besitzer hat man wohl mehr ärger und muss sich irgendwo bei den Behörden einschleimen bzw braucht Vitamin C.

      Auch der Grundgedanke von Blumenkohl. das man als Besitzer von Besetzung lieber "nix wissen will" ist plausibel da dann evtl Vermietung und zusätzliche Steuern etc angehängt wird. Es ist wohl ein bürokratisches Minenfeld und es gibt kaum Zwischenlösungen.
    • Egon Olsen :

      Aber das ist doch schade, weil wie ich verstanden hab würdest du auch gerne das Gebäude noch nutzen?
      Ja, aber nicht zum Wohnen. Wir würden den Stall abdichten und wieder als Stall nutzen. Dann daneben zwei Bauwägen. Cool wäre, dass es ein Hauswasserkraftwerk gibt und die Möglichkeit Strom anzumelden. Also quasi "grüne Wiese", aber erschlossen. :)

      Mal sehen, was der Eigentümer sich die nächsten Wochen überlegt.
    • Streitet euch nicht. Ich werde sowieso einfach im Bauwagen wohnen, ob ich das darf oder nicht. :whistling:

      Der Eigentümer will 30 k€ für ein Grundstück, was selbst ohne Altlasten nach Bodenrichtwerten nur 20 k€ wert wäre. Ich gehe also mal davon aus, dass das mit dem Verkauf nichts wird und wir werden erstmal einfach da bleiben, als wäre nichts.

      Immerhin halten wir den Rasen kurz, räumen ein bisschen den Schrott beiseite (wir entsorgen nichts, aber haben schon Haufen versetzt und das ganze etwas ansehnlicher gemacht), dann putzen wir mal die Fenster und schrubben die Fassade.

      Schade eigentlich nur, weil ich keine Tiere anschaffen möchte auf einem besetzten Hof. Wenn dann doch die Räumung irgendwann kommt, weiß ich nicht, wohin mit 5 Schafen oder 15 Hühnern. :/