Tiny geht klar - Wagenleben nicht!

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      Ich versteh das einfach nicht..

      zitat:
      Für alle, die in Deutschland auf der Suche nach einer Tiny-House-Siedlung oder einem Grundstück sind, hier gibt es eine Übersicht darüber, wo aktuell Flächen für Tiny Houses ausgewiesen werden. Sie wird ständig aktualisiert. Solltet ihr darüber hinaus noch Gemeinden kennen, in denen sich etwas tut, dann freue ich mich über eine PM und ergänze das dann gegebenenfalls. Danke. wohnglueck.de/artikel/geplante…lungen-grundstuecke-32049
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      Moin!
      Man kann es auch positiv sehen: Nennen wir uns nicht mehr Wagenplatz sondern TinyHouseWohnpark, dann haben wir eine bessere Akzeptanz in Gesellschaft und Politik. Der Name "Wagenplatz" ist negativ konnotiert. Ist einfach so. Das ist ja auch nicht ohne Grund so. Von außen betrachtet sehen viele Wagenplätze ungepflegt aus, fängt ja schon da an, dass Wohnungsmenschen selbstredend den Platz um und unter dem Wagen nicht mit ihrem Keller vergleichen sondern mit ihrem Vorgarten und dies der Eindruck ist der hängen bleibt. Insofern ... ich habe gerade ein Grundstück gekauft und werde dort einen "TinyHouseWohnpark" einrichten. Selbstredend keinen "Wagenplatz", nein, weil mit so was schmutzigem will ich natürlich nichts zu tun haben. Wenn's der Genehmigungsfähigkeit und Akzeptanz dient, dann eben so. Was hinterher dort läuft und wie er strukturiert ist steht doch auf einem anderen Blatt!

      Allerdings: Mit der Initiierung von vielen TH-Flächen wird auf die Wohnungsnot eingegangen. Zunächst hat ja kein Umdenken stattgefunden, dass man dieses Wohnen plötzlich toll findet. Es hat auch gar nichts mehr mit mobilem Wohnen zu tun (auf den Wagenplätzen allerdings auch nur noch ganz selten). So besteht schon auch die Befürchtung, dass mit der Genehmigung und Akzeptanz dieser Form auch die zumutbaren Wohnstandards herunter gesetzt werden, eben weil es aus der Not heraus geboren wurde und wird. Dann reicht eben und als Beispiel eine Wasserquelle in 100m Entfernung aus, das ist dann zumutbar. Wenn sich ein solcher Standard ebenso niederschlägt als zumutbar, dann werden viele Menschen unfreiwillig so leben müssen, die sich nichts anderes leisten können. Ich lebe seit 20 Jahren so und will es, aber ich will nicht, dass Menschen dazu genötigt werden!!

      Ich kann aus Erfahrung sagen - da ich ja nach wie vor ein Tiny House vermittel -, dass es Menschen gibt, die Parzellen auf TinyHousePlätzen kaufen und dort Tiny Houses hinstellen, um damit einfach nur Mieteinnahmen zu akquirieren, reine Kapitalanlage. Fürchterlich!! Und ich hatte Kontakt mit Menschen, die aus der Zukunftssorge heraus, weil sie nur ganz wenig Rente bekommen, darüber nachdenken, um über die Runden zu kommen, um ihren Stolz zu behalten. Von wollen kann da gar nicht die Rede sein. Schlimm!

      Gruss, der Chicken

      circuswagenwelt.de/wagen-transporte/
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      Da denken nicht Viele dran, dass sie, wenn sie sich unter
      Preis und Wert verkaufen, die
      Arbeits-, Wohn-, Renten-, Versorgungsstandards usw.
      aller drücken.

      Selbstausbeutung scheint heutzutage ne Art krankhafte Mode zu sein. Es gibt nicht Wenige, die die Grundlage dazu in "alternativen Wohnsituationen" legen weil die Kosten dort geringer sind.

      Der prekär beschäftigte Medienfutzi lebt heute im Wagendorf und feiert seine
      "Freiheit".