Bauwagen müssen Platz am Quelle-Gelände räumen

    • Kristall Palast / Nürnberg
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      Der Wagenplatz zieht um. Weil die 20 Bewohner und ihre Bauwagen nicht am Quelle-Turm bleiben dürfen, sitzen sie schon seit Dezember auf gepackten Koffern. Jetzt ist eine Lösung in Sicht. Weil von unerwarteter Seite Hilfe kommt. Seit August 2017 bewohnt die Gruppe Nürnbergs ersten Wagenplatz. Seit drei Jahren haben sie hinter dem Quelleturm etwas Einzigartiges in der Stadt geschaffen. So besonders, dass im vergangenen Jahr die Medienwerkstatt Franken die Bewohner des "Wagenplatzes Kristallpalast" mit der Kamera begleitet hat. In dem Film sind Menschen zu sehen, vom Student bis zum Rentner, die mit wenig auskommen und Großes schaffen: eine andere Art des Wohnens und Lebens.

      Wagenplatz "steht Nürnberg gut zu Gesicht"
      Michael Ruf vom Bürgermeisteramt bekommt vor Ort ein ganz anderes Bild von den Menschen, die mit ihrer Art des Wohnens "der Stadt gut zu Gesicht stehen". Deshalb ist Ruf seit vergangenen Sommer bemüht, für den Wagenplatz eine neue Fläche zu finden. Denn seit einem halben Jahr steht fest: Auf dem Quelle-Komplex hat die Wagenburg keine Zukunft. Der neue Besitzer des Areals, die Gerchgroup, wird auf dem ehemaligen Parkplatz geförderte Mietwohnungen errichten. Weil auf vielen städtischen Flächen Wohnungsneu geplant ist, gestaltet sich die Suche schwierig, weiß Ruf.

      Oberbürgermeister Maly dankt dem Sportverein
      Ein Lob erhält der Verein dafür von oberster Stelle. "Ich freue mich sehr, dass in Zusammenarbeit mit der SG Viktoria Nürnberg-Fürth eine so gute Lösung gefunden werden konnte“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Maly. "Auch für alternative Wohnformen sollte es in unserer Stadtgesellschaft einen Platz geben."

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