Gesucht: Bezugsquelle für gebrauchte nach aussen öffnende (dänische), kompakte Holzsprossenfenster mit Isoglas

    • Gesucht: Bezugsquelle für gebrauchte nach aussen öffnende (dänische), kompakte Holzsprossenfenster mit Isoglas

      Moin,

      ich bin auf der Suche nach bezahlbaren (=gebrauchten) Holzsprossenfenstern mit Isoglas, deren Flügel nach aussen aufgehen (="dänische" Fenster), und deren Höhe maximal 1m beträgt (oder mehr, falls es ein Vierflügler ist, den man auseinander sägen kann). Also letztendlich das, was Alle für ihre Bauwagen suchen...

      Auf eBay-Kleinanzeigen gibts unter "dänische Fenster" nur super wenig Inserate (und die oft sehr teuer), und unter "Fenster", "Holzfenster" oder "Sprossenfenster" viel zu viele Inserate (das ist dann mehr die Nadel im Heuhaufen).

      Hat jemand von Euch 'nen (bewährten) Tipp, wo ich erfolgreicher nach sowas suche?

      Letztendlich eilt's nicht, aber "haben ist besser als bald brauchen".

      Danke & Grüße & schöne Wintertage
      Simon
    • Nach aussen öffnend hätte ich auch gerne. In Hamburg war das sogar auch mal Standard, jedenfalls bis die blöderweise grundsätzlich nach innen öffnende Doppelverglasung eingeführt wurde. Ich fürchte, Du findest vernünftige Fenster nur als Sonderanfertigung oder Import, gebraucht und billig bräuchte schon viel Glück. Es sei denn, Du findest eine Quelle direkt in Dänemark, falls das da wirklich Standard ist. Btw. wofür brauchst Du die Sprossen? Flügelfenster fände ich genausogut. Holz mag ich auch, hab mich inzwischen aber auch an Kunststoffrahmen gewöhnt. Improvisiert wären meine zwei Ideen:

      Nach innen öffnende Fenster falschrum einbauen (hat das mal jemand probiert?) die Probleme die mir dazu einfallen:
      Fenstergriff auf die andere Seite gesetzt stößt evtl gegen den Rahmen, bei einem kleinen Fenster reicht aber evtl ein einfacher Haken oder Riegel (also den alten Fenstergriff einfach ganz ausbauen, hat dann halt keine Mehrpunktverriegelung mehr).
      Der Rahmen hat unten meist einen Wasserabfluß nach aussen, müßte man dann zukitten, und Löcher auf die andere Seite machen.
      Die Scharniere lassen sich evtl von aussen abschrauben, bzw die Glasscheibe von aussen rausnehmen, das wäre sicherheitsmäßig nicht so optimal.

      Fenster Selbstbau ist auch nicht unmöglich, dazu finden sich auch Anleitungen/Erfahrungsberichte im Internet. Die Isolierglasscheiben sind evtl nicht ganz billig. Dafür ist die Mechanik mit zwei einfachen Scharnieren und Riegel wesentlich einfacher als bei Drehkippfenstern. Ein platt anliegender Rahmen mit einfacher Dichtung wäre easy, oder Profilrahmen mit doppelter Dichtung geht auch, entweder das Profil aussägen, oder aus zusammengeleimten Leisten zusammensetzen.
      Oktober ist ja dann bald vorbei...
    • tutasnichwe :

      Improvisiert wären meine zwei Ideen:

      Nach innen öffnende Fenster falschrum einbauen (hat das mal jemand probiert?) die Probleme die mir dazu einfallen:
      Fenstergriff auf die andere Seite gesetzt stößt evtl gegen den Rahmen, bei einem kleinen Fenster reicht aber evtl ein einfacher Haken oder Riegel (also den alten Fenstergriff einfach ganz ausbauen, hat dann halt keine Mehrpunktverriegelung mehr).
      Der Rahmen hat unten meist einen Wasserabfluß nach aussen, müßte man dann zukitten, und Löcher auf die andere Seite machen.
      Die Scharniere lassen sich evtl von aussen abschrauben, das wäre sicherheitsmäßig nicht so optimal.
      hab ich tatsächlich mal versucht.. die sind dafür einfach NULL ausgelegt und ich bin nach einem fenster davon abgekommen.
      1. dichtbekommen
      2. sicherheit
      aber falls es jemand geschafft hat, sagt bescheid :) würde meine sofort umrüsten!
    • p.s
      Für Fenster soll Polen auch ganz gut sein, ein Kollege der grad nicht erreichbar ist (free them all!) hat dort günstig welche bekommen. Falls ich mal kontakt habe, werde ich mir mal nach der HP fragen und hier reinstellen
    • Knallkopp_deluxe :

      Seit die nach innen öffnenden Verkauft werden, gibt es wesentlich weniger tödliche Haushaltsunfälle im Jahr...
      Das liegt vielleicht auch daran, daß so ein Fenster gar nicht aufgeht (ohne vorher die Fensterbank freizuräumen). Trotzdem, im Sommer hatte ich in der warmwn Dachwohnung auch nach innen öffnende Fenster Tag und Nacht mit vollem Stolper-und-Rausfall-Risiko ganz geöffnet - und mich dabei nicht wirklich unsicher gefühlt (außer in manchen Momenten, wo ich mich gefragt hab, ob es wirklich so klug ist, sich rauszulehen um mal kurz zu gucken wer an der Haustür klingelt).

      Der Hauptverkaufsgrund für nach innen öffnend war denke ich, daß damals nicht wirklich schöne, aber möglichst breite Panoramafenster in Mode waren (die sich nur nach innen öffnend putzen lassen). Schmale Flügelfenster lassen sich dagegen mit gebotener Vorsicht auch im 5. Stock nach aussen öffnend gut putzen (ein möglicher Fehler wäre sich dabei am Fensterflügel statt am Fensterrahmen festzuhalten).
      Oktober ist ja dann bald vorbei...
    • gast :

      hab ich tatsächlich mal versucht.. die sind dafür einfach NULL ausgelegt und ich bin nach einem fenster davon abgekommen.
      Was für Probleme macht das beim dichtbekommen? Die Kippstellung wäre natürlich zu vermeiden. Kann sein, daß es noch zig Ecken und Kanten und Gummi-Lippen und Lackschichten gibt, die alle darauf ausgelegt sind Regen und Kondenswasser in eine Richtung zu lenken, theoretisch würde sich dabei schlimmstenfalls Wasser unten im Rahmen sammeln, und könnte von dort umgeleitet werden...?
      Hmmm, mit dem Drehkippverriegelungsgeschleuder könnte Wasser auch noch oben in den Flügel selbst laufen, und dann aus dem Fenstergriff oder sonstwo wieder rauskommen : )
      Oktober ist ja dann bald vorbei...
    • gast :

      tutasnichwe :

      Nach aussen öffnend hätte ich auch gerne. In Hamburg war das sogar auch mal Standard,
      Fenster die nach außen öffnen werden / wurden überwiegend in Küstenregionen verbaut oder Gegenden mit viel Wind. Je stärker der Wind, desto dichter die Fenster ;)
      Genau aus dem Grund wollte ich damals auch welche einbauen (Stichwort Schlagregen), nur die Angebote waren rar (nicht so wie heute, siehe Post drüber). Somit wurden es Sprossenfenster aus einem Tischlerlager. Die halten bisher auch bei widrigen Bedingungen dicht, aber es weiss ja niemand was noch so kommt. :whistling:
    • gast :

      Fenster die nach außen öffnen werden / wurden überwiegend in Küstenregionen verbaut oder Gegenden mit viel Wind. Je stärker der Wind, desto dichter die Fenster
      So hat man mir das auch mal Erzählt.

      Knallkopp_deluxe :

      Seit die nach innen öffnenden Verkauft werden, gibt es wesentlich weniger tödliche Haushaltsunfälle im Jahr...
      Natürliche alman selektion halt .. Ohne Gesetze wären die Deutschen inzwischen bestimmt um einiges schlauer :huh:
    • gast :

      tutasnichwe :

      Improvisiert wären meine zwei Ideen:

      Nach innen öffnende Fenster falschrum einbauen (hat das mal jemand probiert?) die Probleme die mir dazu einfallen:
      Fenstergriff auf die andere Seite gesetzt stößt evtl gegen den Rahmen, bei einem kleinen Fenster reicht aber evtl ein einfacher Haken oder Riegel (also den alten Fenstergriff einfach ganz ausbauen, hat dann halt keine Mehrpunktverriegelung mehr).
      Der Rahmen hat unten meist einen Wasserabfluß nach aussen, müßte man dann zukitten, und Löcher auf die andere Seite machen.
      Die Scharniere lassen sich evtl von aussen abschrauben, das wäre sicherheitsmäßig nicht so optimal.
      hab ich tatsächlich mal versucht.. die sind dafür einfach NULL ausgelegt und ich bin nach einem fenster davon abgekommen.1. dichtbekommen
      2. sicherheit
      aber falls es jemand geschafft hat, sagt bescheid :) würde meine sofort umrüsten!

      Hm, ich sitz grad vor meinem nach innen öffnenden angekippten Holz-Isofenster und denke über die Modifizierung nach, auch wenn ich sie jetzt nicht mehr angehen würde. Mit etwas Aufwand und den richtigen Gegebenheiten in der Theorie so hingesponnen:
      • Fenster und Rahmen hochkant und von innen nach aussen drehen, klaro
      • alle Scharniere weg
      • Löcher vom Fenstergriff verschliessen (Holzdübel)
      am neuen Oben/Aussen:
      • stabiles Klavierband oder stabile Klappwinkel an Fensterstirnseite und Rahmen anbringen*
      • darüber ein etwas überhängendes gekantetes Blech montieren
      Unten/Aussen:
      • Wetterschenkel anbringen (den alten ggfls. entfernen)
      Links und rechts am Fenster innen und am Rahmen bzw. Einbaurahmen seitlich jeweils eine Gasdruckfeder in gewünschter Länge anbringen. Die Heckklappenheber von Transportern sind sehr stabil und die gibt`s billig bei jedem Autoverwerter. Damit hatte ich eine schwere Seitenklappe an meinem alten Laster ausgerüstet, funzte prima. Die Heber müssen nur nach ein paar Jahren ersetzt werden, weil sie an Dunst verlieren. Deshalb den Teilespender merken, weil oft keine Nummern draufstehen. Ich stand dann blöd da, weil nix notiert. :S

      Da der alte Dichtgummi obsolet geworden ist, müsste am äusseren Falz des Fensters noch einer innenseitig angebracht werden (kleben oder für einen ordentlichen Fenstergummi besser ne Nut fräsen wie tutasnichwe schon ähnlich schrob.
      *Das Spaltmaß für den gepressten Gummi muss natürlich bei der Montage des Klavierbands berücksichtigt werden.

      Als stabile Schliesser haben sich z.B. Spannverschlüsse von Flycases aus der Veranstaltungstechnik bewährt. Billiglösung: im unteren Drittel links und rechts Schieberiegel. Wäre beides leider nicht ganz so einfach zu händeln wie ne Einhandbedienung. :/

      Zum Ranziehen des Fensters fehlt dann nur noch ein antiker Messinggriff. :rolleyes:

      Soll alles beliebig verstellbar sein, am Fenster mittig (oder je nach Gewicht beidseitig) einen stabilen mehrfach gelochten Flachstahl mit Gelenk montieren und am Rahmen einen dicken Bolzen befestigen wo der Flachstahl beliebig arretiert werden kann, evtl. mit Sicherungsstift. Einfache Ausführung: Strick und Öse.
    • ne Lösung, die immer geht: Fenster falsch rum einbauen und ein Alu-Rolltörchen aussen vor.
      Zum Einbruchsschutz ist sicher alles klar, bei starkem Regen macht man halt das Rollo bisschen runter(mit ner Dachluke wirds nicht so dunkel - und wer will das Desaster schon sehen :D). Manchmal gibts sogar unauffälliger stehen gratis noch dazu... 8o
    • moin,

      Scheibe :

      hey, Simon. Verstehe Dein Problem nicht. Wenn ich auf ebayklein schaue finde ich durchaus bezahlbare (ab 150) Dänische Fenster die Deinen Kriterien
      entsprechen. ?
      hey scheibe! "problem" ist nen zu großes wort, aber ich find' 150 euro ist in der tat kein schnapper, und wenn ich mir die anderen gebrauchtfensterpreise anschaue, sagt das gefühl, dass das auch irgendwo günstiger gehen müsste. nur... wo?

      danke für die anderen tipps; fenster falschrum / kunststoffenster mit sprosen aufkleben / alurolltore / etc. geht bestimmt auch alles irgendwie, is' aber gar nicht unbedingt thema/frage.

      schöne freie tage euch!
      simon