Leipzig will die Fläche an der Schulze-Delitzsch-Straße 2020 endlich kaufen

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      Da war der Vertragsentwurf für den Ankauf zwar 2018 wie versprochen fertig. Aber dann kam man mit den Wagenleuten zu keiner Einigung über einen Ausweichstandort, erklärt das Wirtschaftsdezernat: „Um eine Genehmigungsfähigkeit durch die Landesdirektion Sachsen zu erreichen, hätte ein Altlastenentsorgungskonzept mit Kostenschätzung vorgelegt werden müssen. Voraussetzung dafür wäre die komplette Beräumung des Geländes gewesen. Um eine Lösung zwischen den Beteiligten zu finden, wurde eine Mediatorin durch die Deutschen Bahn beauftragt.“

      Die Deutsche Bahn habe Vertretern der Wagenburg im Herbst 2017 zwar mehrere Ersatzgrundstücke angeboten, die von den Wagenleuten aber alle abgelehnt worden seien. „Durch die Stadt Leipzig wurde ebenfalls nach Ersatzstandorten gesucht; es konnten allerdings keine geeigneten Alternativstandorte angeboten werden. Durch die Wagenburgenbewohner selbst wurden keine Standortwünsche vorgetragen“, so das Wirtschaftsdezernat in seiner Auskunft.

      „Der Kaufvertragsentwurf war im August 2018 zwischen den Vertragsbeteiligten endverhandelt. Parallel zu den Vertragsverhandlungen mit der Deutschen Bahn fanden mehrere Gespräche mit den Wagenburgbewohnern vor Ort statt. Außerdem erfolgte am 17.10.2018 ein umfangreicher Besichtigungstermin, an dem Vertreter verschiedener Fachämter, der Eigentümer und Vertreter der Wagenburg teilgenommen haben, um die aktuelle Situation und die Gefährdungslage im Hinblick auf den Altlastenstandort beurteilen zu können.“ Und dann erst kam es zur Aufteilung des Geländes, von der auch die Wagenleute berichteten.

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