Hilfe! Blech Bauwagen Wände brechen aus und Dach wird platt

    • Hilfe! Blech Bauwagen Wände brechen aus und Dach wird platt

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      Hallo
      ich bin neu hier und mir auch etwas unsicher ob meine Frage hier richtig ist, sollte dies nicht der Fall sein bitte Bescheid geben.

      Ich habe heute meinen Bauwagen bekommen, ole ole. Ein langersehnter Traum geht in Erfüllung. :)
      Aber jetzt kommts. Er ist top allerdings sind die Wände (wohl beim Transport passiert) nach außen geneigt, sprich das Runddach ist in der Mitte schon platt.
      Ich habe Angst dass er mir bald an den Seiten auseinander klappt - bricht. ;(
      Ich bin ein absoluter Neuling und auch wenn ich schon viel zum Thema Ausbau, Umbau, Dämmung etc. gelesen habe, die Situation verunsichert mich sehr.
      Reicht es wenn ich einfach die Isolierung abnehme und im inneren des Wagens einfach eine Holzkonstruktion druntersetze und das Blech daran festbohre?
      Da die Dämmung eh aus styrodur ist und bei dieser bei einem Blechwagen (so sagte man mir) keine Dampfsperre oder diffusionsoffene Folie benötigt wird müsste das doch die einfachste Lösung sein, oder?
      Ich bin um jeder Berichtigung und Hilfe dankbar!

      Der große gelbe Vogel
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      Hallo,
      du hättest vor Fahrtantritt
      Kreuze reinmachen müssen.
      Wo, ist per Ferndiagnose schwer zu sagen.
      Kreuze quer mit
      Kantholz ( auch verlängert ) von unten links nach oben rechts und von ur nach ol.
      Davon etwa drei..vorn mitte und hinten..Außen muss dann ein Spanngurt drüber, bzw. zwei miteinander verlängert.

      Jetzt isset zu spät !
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      Ohje.

      Hast du einen/ besser 3 langen Spanngurt, den du erstmal rummachen kannst, dass nicht noch mehr passiert? Unter dem Boden und übers Dach lang. Wenn du vor der langen Wand stehst hochkannt, so zu sagen.
      Wenn du dich mit Holzarbeiten (Bauwagen) nicht auskennst, brauchst du auf jeden Fall Hilfe vom Profi. Kennst du eineN ZimmererIn?
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      Vie :

      Hast du einen/ besser 3 langen Spanngurt, den du erstmal rummachen kannst, dass nicht noch mehr passiert?
      Das würde ich als allererstes machen! Sehr guter Tip!

      Vie :

      Wenn du dich mit Holzarbeiten (Bauwagen) nicht auskennst, brauchst du auf jeden Fall Hilfe vom Profi
      Naja übertreiben muss man nicht gleich. Mit Gurten grade ziehen und dann Stück für Stück Dachlatten rein und schick verstreben. Da gibts hier genügend Bilder in der Mediathek um sich damit zu befassen. Alles kein Hexenwerk! Aber klar, Profi ist immer besser, solange er besser ist als du :D
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      Ich würde mir erstmal n paar Leute schnappen, Gurte rum und das dach nach oben bekommen (balken+wagenheber?)
      dann so fixieren das die wände wieder gerade stehen
      dann stück für stück die seiten verkleidung innen runter - nicht gleich komplett sonst klappt er noch schneller weg
      dort dann schöne verstrebungen basteln .
      Mit nen paar jungs und mädels, ner kappsäge und meterware holz bekommst das schon hin!
      zeig doch mal n paar bilder, dann kann man mehr dazu sagen!

      viel erfolg und willkommen beim Wagenleben und im Wagendorf 8)
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      moin,

      willkommen!

      fotos...!

      ich kenn' das von alten "ost-bauwägen mit spitzdach", da hat das auseinander gehende spitzdach oft die wände in der mitte auseinander gedrückt. scheint bei dir auch beim runddach ähnlich zu sein. spanngurt "einmal ganz rum" hilft m.e. nicht viel, denn du willst ja die längswände wieder näher "zu einander" bekommen und dadurch das dach "wieder höher" bekommen. auf meinem ex-wagenplatz hatte das jemand mit ner dicken gewindestange, die auf 2m höhe mitten im wagen einmal quer von längsseite zu längsseite gezogen war und dann mit fetten unterlegscheiben versehen dafür gesorgt hat, dass die längsseiten "nicht weiter nach aussen drücken", gelöst.

      aber besser wird das nach ein paar fotos beurteilt werden können und noch besser vor ort mit jemandem mit etwas bauwagen- oder zimmerei-erfahrung.


      dampfbremse/sperre:
      - dampfbremse lässt nur wenig feuchte luft durch, dampfsperre gar keine.
      - bei einem blechwagen ist aussen die diffusionsdichteste schicht, das bedeutet, das gar keine warme feuchte luft durch die äußerste hülle kommt und sämtliche feuchtigkeit "im wagen" bleibt bzw. von dir oder von deinem ofenrohr raus gelüftet werden muss.
      - da kalte luft weniger feuchtigkeit aufnimmt als warme luft und die luft ja von "innenraum" zu "aussenwand" immer kälter wird ist es ohne damfsperre/-bremse so, dass die im bereich deiner isolierung kälter werdende luft irgendwann ihre feuchtigkeit "auskondensiert" (das gleiche passiert an einfach verglasten fenstern oder wenn du im winter nass in ein warmes auto steigst und die scheiben beschlagen) und du dadurch feuchtigkeit in die wand/isolierung bekommst
      - um das zu verhindern kannst du entweder sehr viel lüften, oder eben eine dampfbremse/sperre verarbeiten, damit die warme feuchte luft gar nicht erst in den abkühlenden bereich rein kommt.
      - warum das bei einem blechbauwagen weniger nötig ist als bei einem holzbauwagen verstehe ich nicht; insbesondere wenn gar keine feuchtigkeit durch die wand nach aussen raus kann wäre das empfehlenswert. da die folien aber anspruchsvoll in der verlegung sind und gar nicht soo billig, wird oft drauf verzichtet und entsprechend gelüftet oder halt aktzeptiert, dass evtl gammel und schimmel in der wand ist.

      soweit mein kleiner exkurs; korrigiert mich gern, falls ich da nicht richtig liege...

      grüße
      simon


      gruß
      simon
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      Hallo Hallo!

      vielen lieben Dank für die Tipps! Und vor allem für die super schnellen Antworten.

      Spanngurte hört sich am besten an. Werden das auch so machen und noch ne Plane zur Sicherheit oben drauf.
      Ich glaube es ist nicht so schlimm wie im ersten Moment gedacht, die Seiten neigen sich wie geschrieben nur in der Mitte auseinander.
      Habe mal versucht möglichst gute Bilder zu machen.

      Aber der erste Schock ist jetzt überwunden und es besteht Hoffnung mit der Holzkonstruktion innen das Ganze zu fixieren.
      Meine letze Frage wäre jetzt, kann ich die Blech Außenwände dann einfach von Außen an die Holzkonstruktion innen anbohren?
      Oder ist das nicht zu empfehlen?
      Bilder
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      @simonb

      Vielen Dank für deine Antwort. Das mit der "keine Dampfsperre" bezieht sich auf das verwendete Dämmmaterial Styrodur.
      Es wurde mir so erklärt dass das Material eh nichts durchlässt und ich daher so und so übelst lüften muss.
      Wenn ich ne Dampfsperre zusätzlich rein mache würde die Feuchtigkeit dann in die Holzverkleidung gehen.
      Macht das deiner Meinung nach Sinn? Ich habs geglaubt. :D
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      hi Bibo,

      ich häng dir mal 2 Fotos vom Aufbau meines BWs an, der von dergleichen Bauart wie deiner ist.
      Orschinal waren bei mir Querbalken drin, die linke + rechte Seitenwand zusammen halten...
      Ich habe diese Querstreben beim Ausbau rausgehauen und selbstgefrickelte Metallstreben ersetzt, die nun aber in der Dachkonstruktion verschwinden.


      Die entscheidente Frage ist, wie das bei dir gelöst wurde...
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      @Dosto

      Danke für die Bilder. So dachte ich mir das auch zu machen.

      Also bis jetzt wurde da noch nix gemacht so wie es aussieht. Ich muss gestehen ich habe vor Kauf die Verkleidung nicht abgemacht und gekuckt was drunter ist sondern auf die Aussagen des Verkäufers vertraut. Hab leider erst morgen Zeit den Wagen mit den Gurten zu fixieren und die Verkleidung abzumachen. Die Leimholzbögen sind laut Verkäuferaussage drunter. Dürfte also kein Problem sein.
      Nur meine vorherige Frage bleibt trotzdem noch bestehen. Wie hast du die Außenwände links und rechts also die langen an der Holzkonstruktion festgemacht? Von Außen durch das Blech in die Holzkonstruktion gebohrt?
      Liebe Grüße und vielen lieben Dank!
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      Bibo :

      Leimholzbögen


      ÄHmm...bei mir sind das keine Leimholzbögen, sondern aus 3 gezapften Segmenten zusammen"genagelte" Dachlatten, die in Form gesägt wurden.
      Dachlatten ist nicht ganz exakt - als Materialgrundlage wurde wohl ne Latte in 50x100mm hergenommen...Genagelt heisst es sind kleine Druckluftnaglerstifte ;)
      Die Teile tragen nichts, sondern dienen nur zur der Ausformung der Dachbleche.

      Ich habe mir die Rundform vom Dach per Schablone abgenommen, und eigene Bögen aus 3mm-T-Profil danach gebaut.
      Meine Bögen klemmen sich zwischen Blech und Ständerkonstruktion (aussen) und halten so wie eine Klammer das Ständerwerk in vorgesehener Form.
      Zur Fixierung der Bögen habe ich zwar kleine Treibschrauben ins Holz gesetzt - konstruktiv war mir aber das Dachlattenständerwerk zu dürftig um zu Halten.
      Ich habe die Blechhaut dafür nicht runter geholt, sondern ausschliesslich von innen gearbeitet...

      Bibo :


      Nur meine vorherige Frage bleibt trotzdem noch bestehen. Wie hast du die Außenwände links und rechts also die langen an der Holzkonstruktion festgemacht? Von Außen durch das Blech in die Holzkonstruktion gebohrt?

      Die Blechaussenhaut besteht bei mir aus verbördeltem Trapezblech, das mit Linsenkopfschnellbauschrauben auf die Ständerkonstruktion geschraubt ist.
      So war der Originalzustand, den ich unverändert gelassen habe.
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      Hier mal nochn Bild vom Dämmen...



      Der kleine schwarze Pfeil links über der Tür weist auf einen T-Stahl-Bogen(Klammer), die grünrostigen "Leimbögen" sind original (ein gekanntetes 1,0er Blechlein) und dienen nur zur temporären Fixierung der Unterspannbahn...einer der origin. Querträger im Vordergrund (Bildkante oben rechts) bleibt über der Ofenecke drin, den verwende ich beim Möbelbau.
      Ich verbaue insgesamt 2 meiner Klammern (statt 3 originaler Querträger), logischerweise je einen li + re der 1,80m breiten Doppeltür.
      Unter das kleine Fenster kommt später das Bett, an dessem Abschlusskante noch ein Regal den rausgenommenen Querträger konstruktiv ersetzt.

      Viel Erfolg und vll nen kleinen Inspirationsanschub wünscht...

      Dosto
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      Moin Bibo!


      Mit Fotos sieht das in der Tat alles schon deutlich entspannter aus; ich hatte mir auf jeden Fall 'ne schlimmere Durchbiegung vorgestellt.

      Bibo :




      Aber der erste Schock ist jetzt überwunden und es besteht Hoffnung mit der Holzkonstruktion innen das Ganze zu fixieren.
      Meine letze Frage wäre jetzt, kann ich die Blech Außenwände dann einfach von Außen an die Holzkonstruktion innen anbohren?
      Oder ist das nicht zu empfehlen?
      Erklär' gern nochmal, was Dein Plan ist - Du willst Innen eine Holzständerwerkkonstruktion bauen, die in der Mitte der Längsseite so stabil ist, dass Du dann das etwas weiter nach aussen gedrückte Blech an die Holzkonstruktion anschraubst und damit "ranziehst"? Wie wird die Holzkonstruktion stabil genug, dass sie "nach aussen ziehende Kräfte" aufnehmen kann?
      Das mit dem direkten Anschrauben der Blech-Außenwände an die innen liegende Holzkonstruktion würde ich durchaus "riskieren", denn letztendlich ist ja auch jetzt das Außen-Blech irgendwie mit der bisherigen Holz-Ständerwerk-Konstruktion verschraubt.


      Bibo :


      Das mit der "keine Dampfsperre" bezieht sich auf das verwendete Dämmmaterial Styrodur.
      Es wurde mir so erklärt dass das Material eh nichts durchlässt und ich daher so und so übelst lüften muss.
      Wenn ich ne Dampfsperre zusätzlich rein mache würde die Feuchtigkeit dann in die Holzverkleidung gehen.
      Macht das deiner Meinung nach Sinn? Ich habs geglaubt. :D
      Es ist richtig, dass geschlossenporiges Styrodur (im Gegensatz zu offenporigem Styropor) keine Feuchtigkeit aufnimmt/durchlässt. Meinem Verständnis nach ist es aber a) falsch, dass deswegen (ohne Dampfbremse) keine warme feuchte Innenraumluft in die kälter werdende Isolationsebene und auch bis an die Innenseite der Aussenwand kommt, weil Du jede Menge Stöße, Übergänge und Kanten vom Styro haben wirst, die Du vermutlich nciht alle mit teurem diffusionsdichtem Klebeband abkleben wirst und deswegen aus meiner Sicht trotzdem die Innenraumluft hübsch in der Iso-Ebene abkühlen und auskondensieren kann, sowie b) bei Verwendung einer Dampfbremse die warme feuchte Innenraumluft ja gar nicht in die abkühlende Isolationsebene kommt und deswegen (theoretisch) auch nicht auskondensiert. "In die Holzverkleidung gehen" verstehe ich so, dass vermutet wird, dass die Feuchtigkeit dann im Bereich der Innenwandverkleidung "hängen bleibt" - das halte ich nciht für naheliegend, weil dort ja so wie im restlichen Raum ähnliche Temperaturen herrschen.
      Dennoch bleibt die Frage: Wo geht die Feuchtigkeit hin, wenn es in Deinem Wagen abkühlt? Falls sie nicht mit dem Ofen oder durchs offene Fenster raus gelüftet wurde, wird sie irgendwo auskondensieren - und zwar an der kühlsten Ecke. Das können (einfach verglaste) Fenster sein, oder "hinterm Bett in der Ecke Seitenwände-Boden", oder woanders - dort hast du dann Feuchtigkeit, was aber ggf. immer noch weit besser ist, als steten Feuchtigkeitseintrag in die Iso-Ebene.

      Soweit; aber again; gerne korrigieren, wenn das fachkundigere Leute anders sehen!

      Grüße
      Simon