Flensburg: „Ein großer Fehler“ – Fraktion der Linkspartei kritisiert Hausbesetzung

    • Flensburg: „Ein großer Fehler“ – Fraktion der Linkspartei kritisiert Hausbesetzung

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      Aus Sicht von Fraktionschef Frank Hamann gibt es in dem konkreten Fall keine Gründe für eine Besetzung. – Quelle: shz.de/25951372 ©2019

      Hausbesetzung in Flensburg – Konsequenz einer verfehlten Wohnungspolitik
      Nach vielen Jahren, sieht man wieder eine Hausbesetzung in Flensburg. Mit der Hausbesetzung in der Burgstrasse 36 setzten die Aktivisten*innen ein Zeichen für eine soziale Wohnungspolitik. „Wohnen ist ein Menschenrecht“, so Gabi Ritter – Ratsfrau der LINKEN, „zu einer vernünftigen Stadtentwicklung gehört eine gut durchdachte Wohnungspolitik, die das Leben in der Innenstadt für alle Menschen gewährleistet.“

      „Sowohl konservative als auch SPD und Grüne befeuern seit Jahren die Gentrifizierung in unserer Stadt. Durch das Herunterschrauben der, ohnehin zu geringen Quote für bezahlbaren Wohnraum bei Neubauprojekten oder die ablehnende Haltung zum kommunalen Wohnungsbau, verschärfen sie die angespannte Situation zunehmend“.

      Stadtsanierung darf nicht dazu dienen bezahlbaren Wohnraum in der Innenstadt, auf Kosten der Steuerzahler „sanierungsreif“ zu machen, um ihn dann an Investoren weiter zu verkaufen. Die Vergaberichtlinien für Fördermittel zwingen unseren Sanierungsträger allerdings dazu, die von ihm erworbenen Immobilien zur endgültigen Sanierung wieder zu verkaufen. Hätten wir die, von uns geforderte „Kommunale Wohnungsbaugesellschaft“, könnte die Häuser auch an sie verkauft, wirtschaftlich saniert und zu bezahlbaren Preisen vermietet werden“, so die Ratsfrau.

      „Stattdessen wird entmietet, Hinterhäuser abgerissen und der „Rest“ den Profitinteressen privater Investoren überlassen.“

      Die Forderungen der Hausbesetzer sind für die Linken nicht neu, denn seit langem steht die Partei dafür, den kommunalen Wohnungsbau wieder aufzunehmen und den Anteil an bezahlbarem Wohnungen bei Neubauprojekten aufzustocken. Leider wurde dies immer abgelehnt um den Investoren entgegenzukommen. „Ich habe schon lange den Eindruck, dass der Wohnungsbau in erster Linie den Investoren und Baulöwen in unserer Stadt dient und weniger den Menschen. Endlich nehmen sich die Menschen, was ihnen zusteht. Das ist Notwehr! so Nicolas Jähring - Vorstandsmitglied LINKEN.

      „Ein konsquentes Umdenken in der Wohnungspolitik, hin zur sozialen Stadtentwicklung tut schon lange und ganz dringend Not“, ergänzt Gabi Ritter.
      die-linke-flensburg.de/ratsfraktion
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      gast :

      Clickbaiting @ Wagendorf ?
      Ja neee nicht ganz. Das sind 2 Artikel die durchaus etwas komisch zusammengewürfelt sind, bzw die Überschrift von shz der Text von den Linken. Aber gleich Clickbaiting... weiß ja nicht, glaub die Dörfler haben das nicht nötig weils ihnen egal ist ^^ Der eine Artikel (woher die Überschrift kommt) ist leider für Menschen ohne Kohle nicht aufrufbar..
      Flensburg | In der Debatte um die Hausbesetzung in der Burgstraße 36 in Flensburg bekommen die Aktivisten weiteren Gegenwind. Nach der CDU-Fraktion kritisiert nun auch die Ratsfraktion der Linkspartei das Vorgehen – Quelle: shz.de/25951372 ©2019
      @news und @Postbot3 und Rest danke für die tagtäglichen infos <3