Pritsche Umbau und H-Kennzeichen ?

    • Pritsche Umbau und H-Kennzeichen ?

      Hallo Liebe Leutz,
      wer von euch hat denn schon den Kampf um das H Kennzeichen gewonnen ? Ich hab mich gerade gefragt ob Mensch einfach die pritsche ändern darf. Zum Beispiel ne normale pritsche tauschen gegen eine wo die radkästen in der ladefläche sind und dann trotzdem das H Kennzeichen kriegt / behält. Werden so welche Änderungen im Fahrzeugschein eingetragen ?
    • Fahrzeugarten gibt es:

      Wohnmobil (Küche Bett Tisch)
      LKW offener Kasten (Pritsche Plane Spriegel)
      LKW geschlossener Kasten (Blechkiste Alukoffer)
      LKW Wechselbrücke
      Zugmaschine (Wie LKW nur Ladefläche kleiner als xxx der Fahrzeuglänge)

      Ob die Pritsche nun hoch oder tief sitzt, ist nicht eingetragen, aber wenn der Umbau Laienhaft oder unstimmig wirkt, wird das Oldtimerkennzeichen schwierig.
      ...ich weiß, ich übe das falsche damit ich das richtige lernen kann...
    • Moin,

      ich hab' 'nen LKW mit Pritsche (zugelassen als "LKW Plane u. Spriegel") mit H-Kennzeichen (und darauf manchmal mein Wohnhaus). (Bei den Fahrzeugarten gibt es eine riesige Vielfalt von Varianten.)



      Bei der Begutachtung für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer hat der Prüfer relativ viel Ermessensspielraum; der TÜV schreibt selbst "gerade der Begriff „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“, der in der Richtlinie für die Begutachtung von Oldtimern genannt ist und als Grundvoraussetzung für die Zuteilung einesOldtimerkennzeichens gilt, ermöglicht unterschiedliche Interpretationen bei der Begutachtung vonFahrzeugen".

      In dem vom Tüv Süd aufgestellten Anforderungskatalog (um die Bewertung etwas zu vereinheitlichen), heisst es sehr elegant "Änderungen, die nachweislich innerhalb der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung oder gegebenenfalls Herstellungsdatum erfolgt sind oder hätten erfolgen können, sowie Änderungen innerhalb derFahrzeugbaureihe, sind zulässig".

      Jetzt kommt es also auf genau diesen Ermessensspielraum drauf an, ob Dein TÜV-Prüfer, der die Begutachtung macht, die Änderungen an der Art der Pritsche als "hätte auch damals so erfolgen können" einstuft und Dir dann das H-Kennzeichen erlaubt.

      In der Praxis gibt's (bekannte) TÜV-Prüfer, die mit solchen Änderungen kein Problem haben, und andere, die sowas kategorisch nicht akzeptieren (und viele dazwischen, die zB Fotos haben wollen, dass es derartige Fahrzeuge auch vor 30 Jahren schon gab).

      Persönlich würde ich wegen einer anderen Form der Pritsche, die handwerklich ordentlich gemacht ist und sich optisch halbwegs gut zum Fahrzeug fügt, keine Zweifel haben, dass sich ein TÜVer findet, der dem Fahrzeug das H-Kennzeichen gibt. Wenn Du es mit höherer Sicherheit wissen willst: Vorher einen TÜV-Prüfer (aus)suchen und mit dem Deinen Umbau besprechen.


      Die Eintragungen im Fahrzeugschein umfassen ja nur Fahrzeuglänge, Breite, Höhe (jeweils absolut), für "Höhe und Bauart der Pritsche" gibt's da ja kein Eintragungsfeld - also wird auch nix derartiges eingetragen.

      Grüße
      Simon
    • Umbauten müssen mit
      Originalbauteilen aus der
      Zeit oder "zeitgenössisch"
      sein.
      Das ist bei WoMos meist
      schwerer hinzubekommen
      als bei deiner Pritsche.
      Stichwort z.B. modere
      und neue Isofenster im
      Aufbau.
      Sonst Änderungen im Schein
      wenn sich die Abmessungen
      des Fahrzeugs ändern, wenn
      die neue Pritsche den Laster gößer oder kleiner macht.
    • Was sind barken? Alles was die Suchmaschine ausspuckt hat was mit Segeln zu tun! Vermute du meinst die Ladebordwände, dann brauchst du die nicht zwingend. Die sind nur für die Ladungssicherung zuständig was man auch anderst regeln kann. Die Freundin vom @Till hat doch so einen Aufbau, evt gibts mal Bilder ;)

      - Mach auf die Pritsche nen H drauf, also ohne allem
      - Bau dir einen "absetzbaren" Aufbau drauf und sicher den. Spanngurte, Twistlock Lock wie es am besten passt ;)

      Btw : wo ist eigentlich @BlueTom unser Seegelmensch?
    • Twistlocks
      • sind Verriegelungen, die Wechselbehälter oder ISO-Container untereinander und/oder mit dem Trägerfahrzeug verbinden. Dabei werden die Twistlocks in die genormten Eckbeschläge (corner castings) der Container eingesetzt beziehungsweise die Container auf die fest am Fahrzeug befindlichen Verriegelungen aufgesetzt. Dann wird ein Teil des Twistlocks um 90° verdreht und dadurch eine formschlüssige Verbindung hergestellt.
      • Bei Landfahrzeugen gibt es absenkbare und nicht absenkbare (klappbare) Verriegelungen, die oft fest mit dem Fahrzeug verbunden sind. Die Container-Verriegelung (Twistlock) an einem LKW-Sattelauflieger wird mit Handrad und Sicherung bewerkstelligt.
      Ladungssicherung beachten!
      Bei Spanngurten beachten!
      • "Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können."
      • Sicherheitsnormen
      • Straßenverkehrsordnung
    • Neu

      @FZ71 , Entweder bin ich Arbeiten oder Segeln.. zurzeit Nullzeit für irgendwas anderes ;) . Bin auch der Meinung wenn es Zeitgenössisch gemacht ist oder ordentliche Handwerksarbeit ist und nicht dahin gepfuscht müsste das mit dem H und dem richtigen Prüfer klappen. lg Tom.
    • Neu

      FZ1 schrieb:

      Was sind barken? AllesDie Freundin vom @Till hat doch so einen Aufbau, evt gibts mal Bilder

      - Mach auf die Pritsche nen H drauf, also ohne allem
      - Bau dir einen "absetzbaren" Aufbau drauf und sicher den. Spanngurte, Twistlock Lock wie es am besten passt ;)
      mir geht's darum den Koffer möglichst weit unten zu haben. Wegen Schwerpunkt und luftwiederstand. Deshalb die Frage mit der tiefladepritsche. Aber danke für die antworten. Ich denke es wird auf ne Sicherung mit bolzen hinaus laufen twistlocks sind zwar schick aber auch ein wenig teuer.