„Soko Chemnitz“ war angeblich ein Honeypot für Rechtsextreme

    Aufruf zur europaweiten Demo am 23. März
    Wir sind die Betreiber und Administratoren von mehr als 400 deutschsprachigen Diskussionsforen mit mehr als 19 Millionen Mitgliedern. Uns eint die große Sorge, dass durch die EU-Urheberrechtsrichtlinie unsere Foren und damit die Diskussionskultur im deutschsprachigen Internet existenziell gefährdet werden.

    Die öffentliche Diskussion zur EU-Urheberrichtlinie dreht sich fast ausschließlich um YouTube und andere große US-amerikanische Plattformen. Dabei gerät aus dem Blick, dass Diskussionsforen jeder Größe ebenso von der neuen Richtlinie betroffen sein werden.

    In Deutschland ist in den letzten 20 Jahren eine Landschaft aus hunderten Diskussionsforen gewachsen, in denen sich mehrere Millionen von Menschen zu den verschiedensten Themen austauschen, informieren und einander unterstützen. Foren sind nicht nur für ihre eigenen Mitglieder eine digitale Heimat, sondern auch eine unerschöpfliche Wissensquelle für die Allgemeinheit.

    Offener Brief von "Foren gegen Uploadfilter"
    Demo Termine gegen Artikel 13 / Save the Internet
    Wagendorf Diskussion

    • „Soko Chemnitz“ war angeblich ein Honeypot für Rechtsextreme

      Was für eine geile Akion!

      Spiegel.de schrieb:

      Die Aktivistengruppe Zentrum für Politische Schönheit hat ihren umstrittenen "Online-Pranger" gegen mutmaßliche Rechtsextreme abgeschaltet. Das Künstlerkollektiv bedankt sich auf der Webseite soko-chemnitz.de stattdessen bei "lieben Nazis" für ihre Aufrufe der Seite - und erklärt, was die Aktion eigentlich habe bezwecken sollen.
      Auf der Webseite der "Soko Chemnitz" hatten die Aktivisten seit vergangenem Montag mit Fotos und Steckbriefen dazu aufgerufen, mutmaßliche Neonazis zu identifizieren. Auch wurden Belohnungen für die Erkennung ausgelobt. Diese Plakate hängte die Künstlergruppe ZPS auch im eigens am Montag in der Chemnitzer Innenstadt eröffneten "Recherchebüro Ost" auf.