Diesel Fahrverbote in der EU breiten sich aus ..

    • Diesel Fahrverbote in der EU breiten sich aus ..

      Langsam wird es eng mit dem Fahren zumindest wenn es um Städte oder gewisse Autobahnen geht 8|
      • Neuigkeiten: aktuelle Fahrverbote in Madrid, Frankreich, Essen und Gelsenkirchen
      • Frankreich
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      • Großbritannien
      • Italien
      • Dänemark und Österreich
      • Deutschland

      MSN schrieb:

      Ab dem 30. November dürfen nur noch Fahrzeuge mit der spanischen Umweltplakette „Distintivo Ambiental“ in das Zentrum der Hauptstadt einfahren. Grund dafür ist die neue Umweltzone Madrid Central ZEZ, die unabhängig der Wetterlage und damit permanent gilt. Da Ausländer bislang keine derartige Umweltplakette kaufen dürfen, bleibt ihnen die Einfahrt in die Metropole untersagt. Zukünftig soll es ein System geben, dass auch ihnen die Fahrt in die Stadt erlaubt. Bis dahin sollten Urlauber besser öffentliche Verkehrsmittel nutzen und das eigene Wohnmobil am Stadtrand parken. In Madrid gibt es bereits zwei Umweltzonen, diese betreffen jedoch nur das äußere und mittlere Stadtareal. In Barcelona gilt seit Dezember 2017 eine ähnliche Regelung: Bei Luftverschmutzungsalarm ist die Einfahrt in das gesamte Stadtgebiet für bestimmte Benzin- und Dieselfahrzeuge untersagt. Das gleiche gilt ab Dezember auch für ältere Motorräder. Für das Jahr 2020 soll – wie in Madrid – eine permanente Umweltzone eingerichtet werden.
    • oldtimermarkt schrieb:

      Fahrverbote in Innenstädten betreffen auch Oldtimer
      Ob Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin, Köln, Bonn oder Stuttgart – Gerichtsurteile zu Fahrverboten fallen derzeit fast so häufig wie Blätter von den Bäumen. Diesel der Euro-Klassen 4 und älter sollen aus ganzen Innenstädten oder von einzelnen Straßen ebenso verbannt werden wie Benziner der Euro-Klassen 1 und 2. Wer denkt, mit einem H-Kennzeichen weiterhin unbehelligt unterwegs sein zu können, der irrt. „Die bundeseinheitliche Definition der Umweltzonen beinhaltet zwar Ausnahmen für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen“, erklärt Carsten Müller MdB, Vorsitzender des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut, „Die aktuellen Gerichtsurteile sind allerdings unabhängig von den Umweltzonen und sehen keine Ausnahmen vor. Sie orientieren sich ausschließlich an den Abgasnormen.“ Die Umsetzung liegt nun bei den Kommunen. Ob diese für Handwerkerfahrzeuge, kommunale Fahrzeuge oder auch für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen Ausnahmen einführen werden, bleibt also im Einzelfall abzuwarten.
    • In wenigen Wochen sollen Diesel-Fahrverbote in mehreren Großstädten in Kraft treten. Etwa 85 Prozent aller zugelassenen Wohnmobile wären nach Schätzungen davon betroffen. Für deren Besitzer wäre das ein ernsthaftes Problem. Etwa 85 Prozent aller zugelassenen Wohnmobile erfüllen noch nicht die Abgasnorm Euro 6, schätzt der Caravaning Industrie Verband, und sind damit unmittelbar von den Diesel-Fahrverboten betroffen. Während in Hamburg und Berlin nur einzelne Straßen gesperrt sind oder gesperrt werden sollen, drohen etwa in Frankfurt, Stuttgart und Hannover großflächige Fahrverbote in der ganzen Umweltzone. Teils schon ab Januar, spätestens ab dem Frühjahr dürfen Euro-4-Fahrzeuge nicht mehr fahren, ab Herbst auch solche mit Euro 5 nicht mehr. Davon werden sogar Wohnmobilisten mit noch gar nicht so alten Fahrzeugen kalt erwischt.Wohnmobile sind langlebig, ihr Durchschnittsalter liegt bei 13,6 Jahren. Selbst die derzeit auf dem Markt angebotenen Neuwagen entsprechen nicht alle der modernsten Norm Euro 6d oder Euro 6d temp. Sie wird erst bei Neuzulassungen ab September 2019 verpflichtend sein. Bei allen anderen Euro-6-Fahrzeugen jedoch kann sich ihr Besitzer nicht sicher sein, dass sie nicht auch irgendwann auf die schwarze Liste kommen. Das Umweltbundesamt rät vom Kauf bereits ab.


      Oldtimer-Wohnmobile mit H-Kennzeichen wie dieses hier genießen freie Fahrt in jeder „Umweltzone“. : Bild: Stefan Tomik