Die Piraten vom Hafen

Es hat geheissen man dürfe hier nicht mehr bleiben, dürfe sich nicht mehr verwirklichen: nicht mehr feiern, tanzen, singen und lachen, an einem Ort an welchem man dies immer getan und sich keiner daran gestört hat. Also hat man sich getroffen, hat MusikerInnen und alle Freunde & Freudinnen eingeladen, ist losgezogen um zu sehen wo man sonst hin gehen könne um sich zu verwirklichen.
So ist man am Rhein entlang in die Stadt gegangen, aber überall nur Betontreppen, teure Buvetten, zu wenig Platz und sich beschwerende Anwohner. Bei der Kaserne, am Rhein, sah es etwas besser aus, da ist man kurz geblieben und hat zur Musik getanzt und gelacht, aber auch dieser Ort konnte nicht überzeugen. Auch der Platz beim Hirschi, der Theodorskirchplatz, war keine Ausnahme, so viele Anwohner, so viel Verkehr, das wird nicht gehen, da nervt ihr euch erst recht über ihren „Lärm“. Nach ein paar zusätzlichen Metern, inmitten der Häuserschluchten, hat sich ein wundervoller Platz aufgetan, mit vielen Menschen, einem Kulturbetrieb in direkter Nachbarschaft und der Höhepunkt: eine grünen Wiese anstelle der Steinwüste!
So ist man geblieben, vorerst nur für ein paar Stunden, vorerst!

Man kann Häuser und Plätze räumen – aber niemals die Träume dieser Menschen!

CHECK:
wagenplatz.ch
uferlos.noblogs.org

a video made by
EL π CO X NUNOA
© 2014
Danke den Erbsen & L. / L. / L. / J. und M.

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