Köln - Nestkampf Kollektiv

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Nestkampf ist einKollektiv, welches sich aufgrund eines gemeinsamen Problemszusammengeschlossen hat:
Die Gentrifizierung imrechts-rheinischen Stadtgebiet wird immer sichtbarer. Die großen,weißen Neubauten werden mehr, Graffitis immer unerwünschter und dieMieten immer höher.
Wir sind Zeugen dessen, dass Nachbar*innenaus ihren Wohnungen verjagt werden, weil günstiger Wohnraum durchteuren ersetzt wird.
Das Thema Wohnraumist in aller Munde. Der Umzug steht vor der Tür aber die neue Bleibeeben noch lange nicht. Menschen suchen Wohnraum in der Stadt, dochder scheint nicht nur knapp, sondern vor allem eben immer teurer.
Nicht nur WohnraumNahe der Innenstadt und in den beliebten Vierteln ist unbezahlbar,sondern auch Menschen in den Stadtteilen Kalk und Mülheim haben mitimmer höheren Mieten zu kämpfen. Unsere Nachbarschaft wird immerweiter aus den zentralen Veedeln heraus in die schlechterangebundenen Randgebiete vertrieben.

Geld, Herkunft,Geschlecht und gesellschaftlicher Status sind wesentliche Merkmaledie das Grundrecht auf Wohnraum in der Stadt bestimmen. Als Personmit geringem Einkommen, Migrationshintergrund oder alleinerziehendeMutter ist die Wohnungssuche beispielsweise deutlich schwieriger bisTeils unmöglich. Es entstehen Viertel welche nur noch von Menschenmit einem hohen Einkommen bezahlt und bewohnt werden können. Dieklare örtliche Abgrenzung schafft ebenso klare soziale Abgrenzungenund Zuteilungen innerhalb unserer Gesellschaft.

Das Grundrecht aufWohnraum darf NICHT von Bedingungen wie der Herkunft und desEinkommens abhängig sein. Jeder Mensch hat das Recht auf ein Lebenin der Stadt und dieses Recht kapitalistisch zu vermarkten istunmenschlich und unfair! Leider aber die Realität. Durch die aktuelleWohnungspolitik profitiert ein sehr kleiner Teil der Gesellschaft,beispielsweise Makler und Investoren, und der Großteil derBevölkerung muss darunter leiden. Wohnraum darf kein Geschäft ummöglichst hohe Profite sein.

Wir sagen nicht nurMieten runter, sondern kein Profit mit Mieten!
Festzuhalten ist,dass es unter bestimmten Umständen also leichter ist Wohnraum zufinden. Doch wenn der Platz innerhalb der Stadt angeblich unfassbarbegrenzt scheint, wie ist es möglich, dass so viele Wohngebäudeleer stehen und nicht genutzt werden. Auch die Stadt Köln ist sichdiesem Leerstand bewusst, handelt jedoch oft erst sehr spät oder imInteresse der Investoren. Es ist Zeit, das Problem selbst in die Handzu nehmen!

Wieso beleben wir den Leerstand nicht?
Nestkampf will eine Stadt für alle!
Wir, all die Menschen dieeben in dieser Stadt leben, wollen unsere Stadt mitgestalten! Wirwollen Teil des Prozesses sein. Wir lassen uns nicht verjagen,unterordnen oder einsperren!
Unser Ziel ist es Räume in der Stadt wiederzubeleben. Es sollen Ortegeschaffen werden, welche das solidarische Miteinander undBegegnungen in diskriminierungsfreien Räumen ermöglichen.
Lasst uns den Leerstand beleben! Lasst uns solidarisch sein undunsere Stadt zu dem Raum machen den wir uns wünschen.

Letzte Bearbeitung: , von Mr.Zom

Kommentare (2)
  • BastiCgn -

    Hey Leute, Protest gegen die Verteuerung der Mieten ist richtig und wichtig. Aber der Eigentümer sagt im Stadt-Anzeiger, dass das Haus in der Dieselstraße gar nicht lange leer stand und eure Darstellung nicht stimmt. Tut ihr eurer Sache damit einen Gefallen?

  • Nieder mit der Antifa -

    In den Knast gehört Ihr mit eurem kommunistischen Gedankengut