Buch: Für Lau Haus – Dokumente, Bilder, Analysen

  • Sommer 2017. Ein Gespenst geht um in München
    Sommer 2017. Ein Gespenst geht um in München. Bullen und Staat machen sich auf Gespensterjagd. Insgesamt 8 Häuser werden bis Ende 2017 kurzfristig (schein)besetzt, (beinahe) jedesmal rücken die Bullen mit einem Großaufgebot an, um zu räumen, finden die Häuser dann aber verlassen vor. Gedemütigt ziehen sie ab, nur um schon kurze Zeit darauf in das nächste Haus zu stürmen, bewaffnet mit Maschinenpistolen, Rammböcken und ominösen Holzlatten. Auch die Medien berichten eifrig über diese Spektakel – und siehe da, ein gar nicht so kleiner Teil der Menschen in München solidarisiert sich mit den Besetzungen. Kein Wunder, dass der Staat zurückschlägt. Mit fadenscheinigen Behauptungen von Schusswaffenfunden, Brandstiftungen, usw. erwirken die Bullen Hausdurchsuchungsbeschlüsse, Telekommunikationsüberwachungen und Observationen von verdächtigten Personen.
    Dieses Buch sammelt Dokumente und Bilder, die die Ereignisse dokumentieren, die unter dem Namen „Für Lau Haus“ bekannt wurden. Es setzt diese in den Kontext aktueller Bewegungen gegen Gentrifizierung und schließt mit ausgewählten Analysen dazu, was wir aus dem Verlauf dieser Ereignisse für zukünftige Interventionen lernen können.

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